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So entsteht Ihre Software — vom Erstgespräch bis zum Betrieb
Ein Projekt bei Attek Solutions durchläuft sechs Phasen: ein Erstgespräch von 30 Minuten, eine persönliche Demo an Ihrem eigenen Fall, einen Anforderungsworkshop von zwei bis drei Stunden, die Vertragsunterzeichnung auf Basis der schriftlichen Leistungsbeschreibung mit fixem Monatspreis, die Entwicklung der ersten produktiven Version in ein bis zwei Monaten — und den laufenden Betrieb. Bezahlt wird ab dem Monat, in dem die Software produktiv im Einsatz ist. Diese Seite beschreibt jede Phase im Detail, einschließlich dessen, was Sie selbst beitragen.
Phase 1: Das Erstgespräch
Das Erstgespräch ist kein Verkaufsgespräch, sondern eine Analyse Ihrer bestehenden Situation und der Probleme darin — mit einem Ziel: festzustellen, ob sich eine individuelle Software für Ihren Fall lohnen würde. Sie schildern, woran es hakt und wir beraten Sie, ob wir Ihnen helfen können oder was andere Alternativen sind.
- Was Sie mitbringen sollten
- Sie müssen nichts extra vorbereiten. Hilfreich ist, wenn Sie Ihre aktuellen Problemstellungen kennen und uns gegebenenfalls etwas davon zeigen können — die Excel-Listen oder die Tools, mit denen Sie heute arbeiten, und die Stellen darin, an denen sich die Probleme ergeben.
- Was wir fragen
- Wie läuft der Vorgang heute, wer arbeitet daran, wo bestehen Probleme, was haben Sie schon versucht.
- Was am Ende steht
- eine ehrliche Einschätzung. Manchen Interessenten raten wir zu Standardsoftware oder anderen Alternativen.
Phase 2: Die persönliche Demo
Statt Folien bekommen Sie Software. Wir greifen ein Problem auf, das Sie im Erstgespräch geschildert haben, und zeigen es Ihnen als funktionierende Anwendung.
- Was Sie sehen
- keine Produktpräsentation, sondern Ihren eigenen Fall: den Vorgang aus dem Erstgespräch, umgesetzt als bedienbare Oberfläche, an der Sie erkennen, wie ein Ergebnis später aussehen könnte und ob der erhoffte Mehrwert entsteht.
- Wer dabei sein sollte
- neben den Entscheidern auch jemand, der den Vorgang gut kennt. Rückfragen aus der Praxis sind an dieser Stelle wertvoller als jede Bewertung der Optik.
- Wozu die Demo dient
- Sie prüfen am eigenen Fall, ob sich der Aufwand lohnt, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
- Kosten
- keine. Auch die Demo gehört zur Angebotsphase.
Phase 3: Der Anforderungsworkshop
Hier entsteht das Verständnis, aus dem später der Festpreis wird.
- Wie er abläuft
- Wir analysieren Ihre Prozesse, gehen dabei ausdrücklich auf die Sonderfälle ein, sichten die zugehörigen Daten und besprechen mit Ihnen, wie der neue Prozess idealerweise aussehen sollte. Die Sonderfälle sind dabei der wichtigste Teil, denn an ihnen scheitern Standardlösungen und schlechte Anforderungsdokumente gleichermaßen.
- In welchen Formaten
- in der Regel per Videokonferenz, bei Bedarf in mehreren Einheiten. Begleitend bereiten Sie den Workshop mit einem Fragebogen vor, und wir sammeln bereits ab dem Erstgespräch Anforderungen — so steigen wir sehr gut vorbereitet ein und Ihr Zeitaufwand im Termin bleibt gering. Dass sich Anforderungen im weiteren Projektverlauf noch leicht ändern, ist normal und in der Projektplanung eingeplant.
- Wer dabei sein sollte
- die Personen, die den Prozess regelmäßig durchführen — und die Entscheider, die den Überblick über die Gesamtprozesse haben. Erst beide Sichtweisen zusammen ergeben das vollständige Bild.
- Ihr Aufwand
- zwei bis drei Stunden, auf Wunsch in mehreren kurzen Terminen.
- Kosten
- keine. Der Workshop gehört zur Angebotsphase.
Phase 4: Leistungsbeschreibung und Vertragsunterzeichnung
Aus dem Workshop entsteht eine schriftliche Leistungsbeschreibung, die drei Dinge festlegt:
Was gebaut wird
als funktionale Bausteine mit Unterpunkten, in Ihrer Sprache, nicht in technischer.
Was die erste Version umfasst
bewusst der Kernprozess, nicht alles auf einmal.
Was es kostet
ein fixer Monatspreis für den beschriebenen Umfang. Keine Schätzung mit Bandbreite, keine Nachforderung.
Erst auf dieser Grundlage wird unterschrieben: Die Leistungsbeschreibung ist Bestandteil des Vertrags und zugleich die Messlatte. Was drinsteht, wird gebaut. Bei Erweiterungen wird sie fortgeschrieben, und der Monatspreis ändert sich nachvollziehbar mit. Bis zur Unterschrift entstehen Ihnen keine Kosten und keine Verpflichtung.
Phase 5: Entwicklung — ein bis zwei Monate bis zur ersten produktiven Version
Was in der Zeit passiert
Wir bauen. Sie beantworten Rückfragen und bekommen Zwischenstände präsentiert. Rechnen Sie mit 30 bis 60 Minuten pro Woche.
Was „produktiv“ heißt
Die erste Version wird gegen die Leistungsbeschreibung abgenommen und geht mit echten Daten in den echten Einsatz — bei Bedarf zunächst mit einer Pilotgruppe, parallel zum bisherigen Weg. Ab dem Monat, in dem das der Fall ist, beginnt die Zahlung. Vorher fließt kein Geld.
Wenn etwas nicht passt
Nicht alle Anforderungen und Abläufe sind zu Beginn vollständig bekannt — das ist normal. Deshalb nehmen wir Änderungen vor, sobald sich beim echten Arbeiten zeigt, dass etwas anders laufen muss. Wir gehen dabei pragmatisch vor: Maßstab ist nicht, was auf dem Papier steht, sondern dass in Ihrem Prozess am Ende ein echter Mehrwert entsteht.
Phase 6: Betrieb und Weiterentwicklung
Ab jetzt gilt, was auf der Preisseite steht: Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates und Support mit zugesagter Reaktionszeit sind im Monatspreis enthalten. Zwei Änderungen pro Monat an bestehenden Funktionen ebenso. Neue Funktionen erweitern die Leistungsbeschreibung und verändern den Monatspreis — Sie erfahren vorher, um wie viel.
Alle Details zu Preisen, SLA, Laufzeit und Kaufoption →Was Sie insgesamt beitragen
Ehrlich aufsummiert, weil die Frage berechtigt ist:
| Phase | Ihr Aufwand |
|---|---|
| Erstgespräch | 30 Minuten |
| Persönliche Demo | ein Termin, gemeinsam mit den späteren Nutzern |
| Workshop | 2–3 Stunden, auf Wunsch verteilt oder in Teilen asynchron |
| Entwicklung | 30–60 Minuten pro Woche für Rückfragen und Zwischenstände |
| Abnahme | wenige Stunden mit den späteren Nutzern |
| Betrieb | Änderungswünsche formulieren — sonst nichts |
ein Lastenheft, eine IT-Abteilung oder technisches Vorwissen.
Zugang zu den Menschen, die den Prozess wirklich machen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es vom Erstgespräch bis zur laufenden Software?
In Summe typischerweise zwei bis drei Monate: Erstgespräch, Demo und Workshop innerhalb der ersten Wochen, danach ein bis zwei Monate Entwicklung bis zur ersten produktiven Version. Die Geschwindigkeit hängt vor allem daran, wie schnell die Termine zustande kommen.
Ab wann genau zahle ich?
Ab dem Monat, in dem die erste Version gegen die Leistungsbeschreibung abgenommen ist und produktiv mit echten Daten genutzt wird. Für Erstgespräch, Demo, Workshop, Leistungsbeschreibung und die gesamte Entwicklung davor fällt nichts an.
Wie lange dauert der Anforderungsworkshop?
Zwei bis drei Stunden. Er findet in der Regel per Videokonferenz statt, bei Bedarf in mehreren Einheiten, und wird begleitend mit einem Fragebogen vorbereitet. Weil wir schon ab dem Erstgespräch Anforderungen sammeln, bleibt der Zeitaufwand auf Ihrer Seite gering.
Wann wird unterschrieben?
Nach dem Anforderungsworkshop. Sie erhalten die schriftliche Leistungsbeschreibung mit einem festen Monatspreis für den beschriebenen Umfang; erst wenn Sie diese Grundlage akzeptieren, werden die Verträge unterzeichnet. Bis dahin sind Erstgespräch, Demo und Workshop kostenlos und unverbindlich.
Was passiert, wenn die erste Version nicht dem entspricht, was vereinbart war?
Dann wird nachgebessert, bevor abgenommen wird — Maßstab ist die schriftliche Leistungsbeschreibung. Bis zur Abnahme läuft keine Zahlung. Genau dafür existiert das Dokument.
Was passiert, wenn wir im Workshop merken, dass es nicht passt?
Dann sagen wir es — und Sie haben eine kostenlose, gründliche Analyse Ihres Prozesses gewonnen. Es gibt bis zur Vertragsunterzeichnung keinerlei Verpflichtung.
Können wir mit einem kleinen Teil anfangen?
Das empfehlen wir sogar. Die erste Version deckt bewusst den Kernprozess ab; weitere Bereiche folgen auf Basis der echten Nutzung. Ein enger erster Umfang bedeutet einen niedrigeren Einstiegspreis und ein schnelleres erstes Ergebnis.
Müssen wir während der Umstellung mit zwei Systemen parallel arbeiten?
Das hängt von Ihrer Situation ab — es gibt verschiedene Übergangsmodelle. Möglich ist ein harter Stichtag, an dem alle auf das neue System wechseln, ein Parallelbetrieb beider Systeme über längere Zeit oder eine schrittweise Einführung, etwa zunächst mit einer Pilotgruppe oder einem einzelnen Teilprozess. Welches Modell passt, entscheiden wir gemeinsam vor dem Start.
Wer entwickelt die Software — und wer betreut uns danach?
Attek Solutions entwickelt und betreibt die Software selbst; es gibt keinen Wechsel von einem Projektteam zu einem Supportdienstleister. Die Menschen, die Ihr System gebaut haben, sind auch die, die es weiterentwickeln.
Was sollten wir vor dem Erstgespräch vorbereiten?
Nichts — außer einem konkreten Beispiel für einen Vorgang, der heute Mühe macht. Die Excel-Datei oder das Tool dazu griffbereit zu haben, macht das Gespräch doppelt so ergiebig.
Der erste Schritt kostet 30 Minuten und sonst nichts.
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Jan Klädtke
Geschäftsführer, Attek Solutions GmbH