Attek Solutions
Excel und E-Mail als System

Wenn Excel und E-Mail Ihre Prozesse tragen

Aufträge laufen über ein Sammelpostfach, der Stand steht im Betreff, Daten liegen in Excel-Dateien, die per Mail wandern. Das funktioniert erstaunlich lange — bis eine Mail untergeht, zwei Personen dieselbe Datei bearbeiten oder jemand ausfällt, der als Einziger den Überblick hatte. Attek Solutions entwickelt daraus ein System, das die vertrauten Abläufe abbildet statt sie umzustellen. Zur Miete, ohne Anfangsinvestition, ab 500 € im Monat.

Der RahmenMietmodell
Anfangsinvestition0 €
Setup-Gebührkeine
Monatspreis, typisch1.000–1.500+ €
Untergrenze500 €
Vorlage für den BauIhre bestehenden Excel-Dateien
Erste produktive Version1–2 Monate

Excel und E-Mail sind bessere Werkzeuge, als ihr Ruf sagt

Wer so arbeitet, hat meist gute Gründe. Excel bildet jede Struktur ab, die man sich ausdenkt, ohne dass jemand um Erlaubnis fragen muss. E-Mail erreicht alle, drinnen wie draußen, ohne Einführungsprojekt. Beides ist sofort verfügbar und kostet nichts extra.

Deshalb entsteht diese Arbeitsweise nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sie funktioniert — oft über Jahre und durch beträchtliches Wachstum hindurch.

Was fehlt, ist nichts, was Excel oder Outlook schlecht machen würden. Es sind Eigenschaften, die keines von beiden haben kann.

Was ohne System nicht geht

Ein Vorgang, vier Orte
Links liegen die Teile eines Vorgangs in Postfach, Excel-Datei, Kalender und Ordner, rechts liegt derselbe Vorgang vollständig an einer StelleDERSELBE VORGANG HEUTESammelpostfachAnfrage, Rückfragen, ZusageBetreff: „AB Müller — erledigt?"auch im Postfach der KolleginAuftraege_2026.xlsxPositionen, Preise, TermineZeile 148, Spalte Kzuletzt geändert von zwei PersonenKalenderLiefertermin, blau markiertBlau heißt „zugesagt"das weiß, wer es eingeführt hatOrdner auf dem LaufwerkAngebot.pdf, Bestaetigung.pdfLieferschein_final_2.pdfAblage nach eigener KonventionJedes Teil liegt dort, wo es am schnellstenhinkam. Zusammengesetzt wird der Vorgang erst,wenn jemand danach sucht — und diese Personweiß, wo zu suchen ist.DERSELBE VORGANG MIT SYSTEMAuftrag 2026-0148 · Müller GmbHStatusIn LieferungBeteiligteVertrieb, Lager, BuchhaltungDokumenteAngebot, Bestätigung, LieferscheinNachrichtendem Vorgang zugeordnet,nicht im persönlichen PostfachVerlaufwer wann was geändert hatDieselben Angaben, dieselbe Reihenfolge,dieselben Sonderfälle — nur an einer Stelle,für alle Beteiligten sichtbar. Für eine Listein Excel gibt es weiterhin den Export.
Ein Vorgang hat keinen Ort. Er lebt in einem Postfach, teilweise in mehreren. Wer den Stand wissen will, sucht in fremden Mailverläufen — oder fragt nach.
Der Status steckt in Behelfen. Eine Kennzeichnung im Postfach, eine Farbe im Kalender, ein Kürzel im Betreff, ein Ordner mit einem bestimmten Namen. Das funktioniert für die Person, die es sich ausgedacht hat. Für alle anderen ist es unsichtbar.
Es gibt keine verlässliche Version. Eine Datei wird verschickt, jemand ändert etwas, schickt sie zurück. Parallel hat jemand anders die alte Fassung bearbeitet. Welche gilt, entscheidet sich im Zweifel danach, wer zuletzt gespeichert hat.
Eingaben werden nicht geprüft. Eine Zahl in der falschen Zeile, ein verrutschter Bezug, ein Datum als Text — nichts davon fällt auf. Excel rechnet auch mit falschen Werten anstandslos weiter.
Nichts läuft von selbst. Jede Erinnerung, jede Weitergabe, jede Folgeaufgabe hängt daran, dass ein Mensch daran denkt. Wenn dieser Mensch krank ist, denkt niemand daran.
Was nicht erfasst wurde, existiert nicht. Angaben, die niemand in die Datei geschrieben hat, fehlen dauerhaft. Auswertungen zeigen dann ein Bild, das genauer aussieht, als es ist.
Nachvollziehbarkeit fehlt. Wer wann was geändert hat, lässt sich nicht rekonstruieren. Bei kaufmännischen Vorgängen ist das nicht nur unpraktisch — die GoBD verlangen es.

Die Schwelle, an der es kippt

Diese Arbeitsweise scheitert selten schrittweise. Sie scheitert an einem Ereignis.

Jemand fällt aus. Nicht die Arbeit ist das Problem, sondern dass niemand weiß, was offen war. Der Überblick lag in einem Postfach, auf das andere keinen Zugriff haben.
Ein Fehler wird teuer. Eine falsche Zahl im Angebot, eine Lieferung an die veraltete Adresse, eine vergessene Frist. Der Einzelfall ist verschmerzbar — die Erkenntnis, dass so etwas jederzeit wieder passieren kann, ist es nicht.
Ein Kunde verlangt mehr. Ein Portal, einen Nachweis, eine Schnittstelle, eine Auswertung. Mit Excel und Mail ist das nicht darstellbar.
Es wird schlicht zu viel. Was bei zwanzig Vorgängen im Monat ging, geht bei zweihundert nicht mehr. Die Grenze ist die Arbeitszeit einer Person.
Eine Prüfung steht an. Betriebsprüfung, Zertifizierung, Datenschutzanfrage — und niemand kann belegen, wie ein Vorgang zustande kam.

Wir bauen Ihre Arbeitsweise nach, nicht eine neue

Der häufigste Fehler beim Umstieg ist, dass ein Standardsystem eingeführt wird, das die Arbeit anders organisiert als der Betrieb sie kennt. Dann laufen beide Systeme parallel, und die Excel-Datei bleibt — weil sie schneller ist.

Wir gehen umgekehrt vor: Ihre bestehende Excel-Datei ist die Vorlage. Sie zeigt, welche Angaben Sie tatsächlich brauchen, in welcher Reihenfolge Sie arbeiten und welche Sonderfälle vorkommen. Das ist mehr wert als jedes Lastenheft.

Was daraus entsteht:

Der Vorgang hat einen Ort

Alle Angaben, Dokumente, Nachrichten und der aktuelle Stand an einer Stelle, für alle Beteiligten sichtbar.

Der Status ist ein Status

Kein Farbcode, keine Betreffkonvention — ein Feld, das jeder liest und nach dem sich filtern lässt.

Eingaben werden geprüft, wo es zählt

Pflichtangaben, Plausibilitätsprüfungen, keine Rechnung ohne Steuersatz. Nicht übertrieben streng, sondern an den Stellen, an denen Fehler teuer werden.

Wiederkehrendes läuft automatisch

Erinnerungen an Fristen, Weitergabe an die nächste Stelle, Folgeaufgaben, Nachfassen. Ohne dass jemand daran denken muss.

E-Mail bleibt, wo sie hingehört

Für die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten. Nachrichten werden dem Vorgang zugeordnet, statt in persönlichen Postfächern zu liegen. Der Kunde merkt nichts davon — er schreibt weiter, wie er es kennt.

Excel bleibt als Ausgabe

Wer eine Liste in Excel braucht, exportiert sie. Der Unterschied: Excel ist dann das Ergebnis, nicht die Datenhaltung.

So läuft es ab

  1. 01
    Erstgespräch, 30 Minuten. Sie schildern Ihr Problem. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine individuelle Software für Sie rechnet oder ob Standardsoftware die bessere Wahl ist.
  2. 02
    Persönliche Demo. Statt Folien bekommen Sie Software: Wir greifen ein Problem auf, das Sie im Erstgespräch geschildert haben, und zeigen es Ihnen als funktionierende Anwendung. Damit prüfen Sie am eigenen Fall, ob sich der Aufwand lohnt, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
  3. 03
    Anforderungsworkshop. Wir gehen Ihre Abläufe durch, bis wir sie vollständig verstanden haben. Kostenlos.
  4. 04
    Vertragsunterzeichnung. Nach dem Anforderungsworkshop erhalten Sie einen festen Monatspreis für Ihre Anforderungen und wir unterzeichnen die Verträge.
  5. 05
    Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten. Ab hier zahlen Sie - vorher nicht.
  6. 06
    Betrieb und Weiterentwicklung. Ihre Abläufe laufen jetzt automatisiert, Ihr Team gewinnt Zeit fürs Geschäft. Betrieb, Wartung und Support übernehmen wir.

Der Ablauf im Detail — inklusive dem, was Sie selbst beitragen →

Mit einem Ablauf beginnen — dem, der am meisten weh tut. Wer alles gleichzeitig ablösen will, löst am Ende nichts ab.

Die Alternativen im Vergleich

OptionWeiter wie bisherExcel in SharePoint oder TeamsStandardsoftware einführenAttek CSaaS
Aufwand für die Umstellungkeinergeringhochmittel
Ein Ort je Vorgangneinteilweisejaja
Gleichzeitiges Arbeitenneinjajaja
Eingabeprüfungneinkaumjaja
Automatische Erinnerungen und Weitergabeneineingeschränktjaja
Nachvollziehbarkeit für die GoBDneineingeschränktjaja
Bildet Ihre Arbeitsweise abjajanur teilweiseja
AnfangsinvestitionkeinekeineLizenz und Einführung0 €
Risikowächst mit dem BetriebgeringParallelbetrieb bleibt bestehenbegrenzt, ein Ablauf zuerst
Zu SharePoint und Teams

Eine Excel-Datei dorthin zu legen, löst das Versionsproblem und ist fast kostenlos. Alles andere bleibt: keine Prüfung, keine Automatisierung, keine Historie. Als Zwischenschritt sinnvoll, als Ziel zu wenig.

Wann Sie nichts ändern sollten

Wenn Ihre Vorgänge überschaubar sind, die Beteiligten im selben Raum sitzen und ein Ausfall nicht bedeuten würde, dass niemand den Stand kennt — dann arbeiten Sie weiter wie bisher. Bei kleinem Budget und Standardfällen sind Excel und E-Mail die richtige Wahl, und ein System zu bauen, das niemand braucht, hilft niemandem.

Sprechen Sie mit uns, sobald Sie wachsen wollen oder Kosten senken müssen. Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, was passiert, wenn eine bestimmte Person zwei Wochen ausfällt, hängt Ihr Betrieb an Handarbeit — und Handarbeit wächst mit jedem Vorgang mit, Personalkosten ebenso. Ein System, das dieselbe Arbeit ohne zusätzliche Köpfe trägt, gibt es ab 500 € im Monat, ohne Anfangsinvestition.

Häufige Fragen

Wir arbeiten mit Excel und E-Mail. Wann lohnt sich eine eigene Software?

Wenn mehrere Personen an denselben Vorgängen arbeiten, wenn der Überblick an einer einzelnen Person hängt, wenn Fehler durch manuelle Eingaben teuer werden oder wenn kaufmännische Vorgänge nachvollziehbar dokumentiert sein müssen. Als grobe Schwelle: Sobald jemand mehr als ein bis zwei Stunden täglich damit verbringt, Daten zu übertragen, zu suchen oder abzugleichen, rechnet sich eine Ablösung meist schnell.

Müssen wir Excel komplett aufgeben?

Nein. Excel bleibt für Ad-hoc-Auswertungen und als Exportformat sinnvoll. Der Unterschied ist, dass es nicht mehr die Datenhaltung ist — Sie exportieren aus dem System, statt darin zu arbeiten.

Werden unsere bestehenden Excel-Daten übernommen?

Ja, das ist Teil des Projekts. Ihre Dateien dienen zugleich als fachliche Vorlage: Sie zeigen, welche Angaben Sie brauchen und wie Sie arbeiten.

Was passiert mit unserer E-Mail-Kommunikation?

Sie bleibt. Nachrichten zu einem Vorgang werden diesem zugeordnet und sind für alle Beteiligten sichtbar, statt in einem persönlichen Postfach zu liegen. Ihre Kunden schreiben weiter, wie sie es gewohnt sind.

Wie aufwändig ist die Umstellung für unsere Mitarbeiter?

Geringer als bei einer Standardsoftware, weil das System Ihre bestehende Arbeitsweise abbildet statt eine neue vorzugeben. Was Ihre Leute heute in einer Excel-Datei tun, tun sie danach in einer Maske, die dieselben Felder in derselben Reihenfolge zeigt.

Ist eine Excel-basierte Arbeitsweise GoBD-konform?

In der Regel nicht ohne Weiteres. Die GoBD verlangen unter anderem, dass Änderungen an buchungsrelevanten Daten nachvollziehbar sind und der ursprüngliche Stand erkennbar bleibt. Eine Excel-Datei, die überschrieben und per Mail verschickt wird, erfüllt das nicht. Ob Ihr konkreter Fall betroffen ist, beurteilt Ihr Steuerberater.

Was kostet das?

Zwischen 1.000 und 1.500 € im Monat, Untergrenze 500 €. Keine Setup-Gebühr, keine Anfangsinvestition, keine Stundensätze. Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten.

Reicht nicht ein günstiges Standardtool?

Bei kleinem Budget und Standardfällen ja — und dann sollten Sie es nehmen. Standardsoftware ist günstiger und sofort verfügbar. Sie stößt dort an Grenzen, wo Ihre Abläufe von dem abweichen, was das Tool vorsieht. Genau das ist der häufigste Grund, warum die Excel-Datei nach der Einführung weiterbenutzt wird: Sie kann etwas, was das neue System nicht kann. Sobald Sie wachsen wollen, Personalkosten senken müssen oder je Nutzer zahlen, lohnt sich das Gespräch über ein eigenes System.

Zeigen Sie uns die Excel-Datei, die alles zusammenhält.

Im Erstgespräch schauen wir sie uns an und sagen Ihnen, was daraus werden könnte — und ob es sich lohnt. 30 Minuten, kostenlos.

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