- Startseite
- Branchen
- Handel
Software für Händler, wenn Kundenstruktur und Steuerfälle nicht in ein Standardsystem passen
Ein Zwischenhändler bringt eigene Endkunden mit. Ein Teil des Sortiments ist differenzbesteuert, ein anderer läuft in Kommission. Und beide Gruppen sollen selbst sehen können, wo ihre Verträge, Umsätze und Provisionen stehen. Attek Solutions entwickelt für Handelsunternehmen die Software, die genau das abbildet — zur Miete, ohne Anfangsinvestition, ab 500 € im Monat.
Warum Handelsunternehmen zu uns kommen
Drei Gründe, fast immer in Kombination.
Die Kundenstruktur passt in kein Standardmodell.
Beteiligte haben mehrere Rollen gleichzeitig, Partner bringen eigene Endkunden mit, mehrere Vertragsverhältnisse laufen parallel.
Mehrere Steuerpfade treffen im selben Geschäft aufeinander.
Regelbesteuerung neben Differenzbesteuerung neben Kommission neben innergemeinschaftlicher Lieferung — und alles muss auf dem Beleg korrekt stehen und drei Jahre später noch nachvollziehbar sein.
Kunden und Partner sollen sich selbst bedienen können.
Ohne dass jemand im Vertrieb dieselben drei Fragen fünfmal pro Woche beantwortet.
Dreistufig, mit Provisionsfluss zurück und einem Beteiligten in mehreren Rollen
Kundenstrukturen, die kein Standardsystem kennt
Sobald es um Beziehungen statt um Ware geht, arbeiten fast alle verfügbaren Systeme mit demselben Modell: eine Firma, daran Kontakte, daran Vorgänge. Im Handel sieht die Wirklichkeit regelmäßig anders aus.
Ein Beteiligter hat mehrere Rollen gleichzeitig.
Derselbe Betrieb kauft bei Ihnen ein, vermittelt Ihnen Kunden und liefert Ihnen gelegentlich zu. Legt man ihn dreimal an, stimmt keine Auswertung mehr; legt man ihn einmal an, passt die Rolle nicht.
Zwischenhändler bringen eigene Endkunden mit.
Die Beziehung ist dreistufig: Sie liefern an den Zwischenhändler, dessen Endkunde hat eigene Konditionen, eigene Ansprechpartner und einen eigenen Vertrag. Der Zwischenhändler bekommt Provision auf den Umsatz seiner Endkunden.
Mehrere Vertragsverhältnisse laufen parallel.
Zum selben Kunden bestehen gleichzeitig ein Rahmenvertrag, eine Kommissionsvereinbarung und ein einzelner Projektauftrag — mit unterschiedlichen Laufzeiten, unterschiedlichen Konditionen und unterschiedlichen Verantwortlichen.
Ein Kunde hat mehrere Geschäftsbereiche.
Getrennte Bestellungen, getrennte Ansprechpartner, gemeinsame Rechnungsadresse — oder umgekehrt.
Der übliche Behelf sind Freitextfelder, Tags, doppelt angelegte Firmen und eine Excel-Datei daneben. Für die Erfassung reicht das. Für die Auswertung nicht: Die Frage „Wie viel Umsatz bringt dieser Partner über alle seine Endkunden hinweg?“ lässt sich mit einem Tag-Feld nicht beantworten. Und das ist die Frage, die Sie stellen wollen, wenn Sie über Konditionen verhandeln.
Steuerpfade sauber und nachvollziehbar ausweisen
Im Handel treffen im selben Betrieb regelmäßig mehrere umsatzsteuerliche Behandlungen aufeinander:
- Regelbesteuerung mit 19 oder 7 Prozent
- Differenzbesteuerung nach § 25a UStG bei Gebrauchtwaren, Kunst und Sammlerstücken — ohne offenen Steuerausweis auf der Rechnung
- Kommissionsgeschäft nach § 383 HGB, bei dem die Lieferung erst mit dem Verkauf durch den Kommissionär erfolgt
- Innergemeinschaftliche Lieferung mit Prüfung der USt-IdNr. und Gelangensbestätigung
- Ausfuhrlieferung ins Drittland mit Ausfuhrnachweis
- Reverse Charge nach § 13b UStG
- Fernverkäufe an Privatkunden im EU-Ausland über das OSS-Verfahren
Der Aufwand entsteht nicht bei der einzelnen Regel, sondern an drei anderen Stellen. Die richtige Behandlung muss automatisch aus Kundentyp, Land, Warenart und Nachweislage abgeleitet werden. Der Beleg muss die dazu passenden Pflichtangaben tragen — ein Hinweis auf die Steuerbefreiung sieht anders aus als ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung. Und die Entscheidung muss nachvollziehbar bleiben, wenn drei Jahre später jemand fragt, warum dieser Vorgang so behandelt wurde.
Genau daran scheitern Behelfslösungen mit Freitextfeldern: Sie halten die Information fest, aber sie leiten nichts ab und belegen nichts.
Dieselbe Logik gilt für die GoBD: Wer wann welchen Datensatz geändert hat, muss nachvollziehbar bleiben, und der ursprüngliche Stand muss erkennbar sein. Das ist keine Zusatzfunktion, sondern eine Eigenschaft, die von Anfang an im Datenmodell steckt — oder eben nicht.
Ein Portal für Kunden und für Vertriebspartner
Ein eigenes System erlaubt etwas, das Standardsoftware im Handel selten bietet: einen Bereich, in dem Ihre Kunden und Partner selbst nachsehen.
Was Endkunden sehen
- Laufende Verträge und deren Laufzeiten
- Bestellhistorie
- Offene und bezahlte Rechnungen
- Status laufender Lieferungen
- Dokumente zum Herunterladen
- Individuelle Konditionen
Was Zwischenhändler und Vertriebspartner sehen
- Ihre vermittelten Endkunden
- Den daraus entstandenen Umsatz
- Abgerechnete und noch offene Provisionen
- Laufende Projekte und deren Stand
- Ausstehende Lieferungen
Der Effekt ist zweifach. Ihre Kunden bekommen Antworten, ohne anzurufen. Und Ihre Vertriebsleute beantworten nicht mehr fünfmal pro Woche dieselbe Frage nach dem Stand einer Provisionsabrechnung.
Ein Portal setzt allerdings voraus, dass die Daten dahinter stimmen — deshalb ist es fast immer der zweite Schritt und nicht der erste. Wer Umsätze je Partner nicht sauber auswerten kann, kann sie auch nicht anzeigen.
Bestellungen kommen nicht nur über den Shop
In der Theorie laufen Bestellungen über Shop und Marktplatz. In der Praxis kommen sie über WhatsApp, per E-Mail als PDF oder Foto, telefonisch, über ein Kontaktformular — beim Stammkunden manchmal als Sprachnachricht.
Was dann passiert: Jemand tippt sie ab. Dabei entstehen Tippfehler, Bestellungen bleiben liegen, wenn die zuständige Person im Urlaub ist, und niemand kann sagen, wie viele Anfragen tatsächlich hereingekommen sind.
- Alle Kanäle laufen in einen Eingang. WhatsApp Business, E-Mail-Postfächer, Formulare, Marktplatz-Schnittstellen, Shop.
- Bestellungen werden vorbereitet statt abgetippt. Aus E-Mail und PDF werden Positionen erkannt und dem Kunden zugeordnet; der Mitarbeiter prüft und bestätigt.
- Jede Anfrage hat einen Status. Nichts liegt in einem persönlichen Postfach, das nur eine Person sieht.
- Der Kundenkontakt bleibt im selben Kanal. Rückfragen gehen dorthin zurück, wo der Kunde geschrieben hat.
Geschäftliche WhatsApp-Nutzung muss dabei über die offizielle Business-Schnittstelle laufen, nicht über die private App. Das ist Teil der Umsetzung.
So läuft es ab
- 01Erstgespräch, 30 Minuten. Sie schildern Ihr Problem. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine individuelle Software für Sie rechnet oder ob Standardsoftware die bessere Wahl ist.
- 02Persönliche Demo. Statt Folien bekommen Sie Software: Wir greifen ein Problem auf, das Sie im Erstgespräch geschildert haben, und zeigen es Ihnen als funktionierende Anwendung. Damit prüfen Sie am eigenen Fall, ob sich der Aufwand lohnt, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
- 03Anforderungsworkshop. Wir gehen Ihre Abläufe durch, bis wir sie vollständig verstanden haben. Kostenlos.
- 04Vertragsunterzeichnung. Nach dem Anforderungsworkshop erhalten Sie einen festen Monatspreis für Ihre Anforderungen und wir unterzeichnen die Verträge.
- 05Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten. Ab hier zahlen Sie - vorher nicht.
- 06Betrieb und Weiterentwicklung. Ihre Abläufe laufen jetzt automatisiert, Ihr Team gewinnt Zeit fürs Geschäft. Betrieb, Wartung und Support übernehmen wir.
Bestehende Daten werden übernommen, vorhandene Systeme wie die Warenwirtschaft werden angebunden — oder abgelöst, wenn das Teil des Vorhabens ist.
Der Ablauf im Detail — inklusive dem, was Sie selbst beitragen →
Die Alternativen im Vergleich
Verglichen wird hier, womit Händler den Beziehungs- und Steuerbereich heute abdecken.
| Kriterium | Standard-CRM (HubSpot, Pipedrive) | Sonderentwicklung beim Warenwirtschafts-Anbieter | Excel und Handarbeit daneben | Attek CSaaS |
|---|---|---|---|---|
| Beteiligte in mehreren Rollen | über Tags behelfsmäßig | selten vorgesehen | manuell | vorgesehen |
| Zwischenhändler mit eigenen Endkunden | nein | mit Aufwand | manuell | vorgesehen |
| Provisionsabrechnung | nein | Zusatzmodul | manuell | Teil der Lösung |
| Mehrere Steuerpfade parallel | nicht vorgesehen | projektabhängig | fehleranfällig | vorgesehen |
| Nachweis der Steuerentscheidung | nein | projektabhängig | nein | vorgesehen |
| Portal für Kunden und Partner | eingeschränkt | Zusatzlizenz | nein | Teil der Lösung |
| Bestelleingang aus WhatsApp und E-Mail | nein | selten | manuell | vorgesehen |
| Anfangsinvestition | gering | Projektkosten | keine | 0 € |
| Laufende Kosten | Lizenz je Nutzer | Wartung plus Stundensätze | Arbeitszeit | Ca. 1000–1.500+ €/Monat, alles enthalten |
Wann Sie nichts Eigenes brauchen
Solange das Budget klein ist und Ihre Fälle Standardfälle sind, brauchen Sie nichts Eigenes: Sie verkaufen direkt an Endkunden, Ihr Sortiment wird einheitlich besteuert, Bestellungen kommen über Shop und Marktplatz. Das decken Standardsysteme besser und günstiger ab, als wir es je könnten.
Sprechen Sie mit uns, sobald Sie wachsen wollen, Kosten senken müssen oder neue Umsatzwege suchen. Wer regelmäßig Wege um seine Software herum baut, bezahlt das in Arbeitszeit — und die wächst mit jedem Kunden mit. Lizenzen je Nutzer tun dasselbe bei jeder Einstellung. Ein Partnerportal, in dem Zwischenhändler ihre Endkunden selbst führen, ist Geschäft, das im Standardsystem gar nicht vorgesehen ist. Ein eigenes System kostet ab 500 € im Monat, typischerweise 1.000–1.500 €. Der Preis richtet sich nach dem Funktionsumfang, nicht danach, wie viele Menschen damit arbeiten.
Häufige Fragen
Meine Software bildet meine Kundenstruktur nicht ab. Was sind meine Optionen?
Entscheidend ist, ob die Abweichung im Ablauf liegt oder im Datenmodell. Abläufe lassen sich in den meisten Systemen anpassen. Beziehungsstrukturen nicht — wenn ein System eine Firma mit Kontakten kennt, wird daraus auch mit Zusatzfeldern kein Partner mit eigenen Endkunden. In diesem Fall ist ein eigenes System neben der bestehenden Software meist der schnellere Weg als ein Wechsel.
Können unterschiedliche Steuerpfade automatisch zugeordnet werden?
Ja. Das System leitet die Behandlung aus Kundentyp, Land, Warenart und Nachweislage ab, weist sie auf dem Beleg mit den passenden Pflichtangaben aus und dokumentiert die Entscheidung nachvollziehbar. Welche Regeln gelten, legt Ihr Steuerberater fest.
Ist Differenzbesteuerung neben Regelbesteuerung im selben System abbildbar?
Ja, beide laufen parallel — mit getrennter Rechnungsdarstellung und getrennter Auswertung. Ein Freitextfeld hält diese Information zwar fest, wertet sie aber nicht aus und weist sie nicht korrekt aus.
Können Zwischenhändler ihre Provisionen selbst einsehen?
Ja. Im Partnerportal sehen sie ihre vermittelten Endkunden, den daraus entstandenen Umsatz, abgerechnete und offene Provisionen sowie den Stand laufender Projekte.
Ersetzt das meine Warenwirtschaft?
Nur wenn Sie das wollen. Im Regelfall bleibt Ihre Warenwirtschaft im Einsatz und wird angebunden: Wir bauen das System für den Bereich daneben — Kundenstrukturen, Verträge, Provisionen, Steuerpfade, Portale. Soll die Warenwirtschaft abgelöst werden, ist auch das möglich; es wird dann als eigenes Vorhaben mit eigenem Umfang geplant.
Wer entwickelt individuelle Software für Händler?
Attek Solutions GmbH aus Berlin entwickelt individuelle Handelssoftware und stellt sie im Mietmodell bereit — ohne Anfangsinvestition, mit Betrieb und Weiterentwicklung im Monatspreis.
Können Bestellungen aus WhatsApp übernommen werden?
Ja, über die WhatsApp-Business-Schnittstelle. Nachrichten laufen in denselben Eingang wie E-Mails und Formulare, Positionen werden vorbereitet, der Mitarbeiter prüft und bestätigt.
Was kostet das?
Zwischen 1.000 und 1.500 € im Monat, Untergrenze 500 €. Keine Setup-Gebühr, keine Anfangsinvestition, keine Stundensätze. Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten.
Beschreiben Sie uns Ihre Kunden- und Partnerstruktur.
Im Erstgespräch sagen wir Ihnen, ob ein Standardsystem sie abbilden kann — und wenn nicht, was ein eigenes kosten würde. 30 Minuten, kostenlos.
DSGVO-konform · Hosting in Deutschland · Persönlicher Support