ERP-Software, die Ihre Abläufe abbildet - auch über Bereichsgrenzen hinweg
Ein ERP-System soll den Weg vom Angebot bis zur Rechnung durchgängig abbilden. In der Praxis bricht dieser Weg an den Übergängen: Der Auftrag wird aus dem Angebot neu erfasst, das Lager erfährt zu spät davon, die Buchhaltung tippt Positionen erneut ab. Attek Solutions entwickelt ERP-Lösungen, in denen ein Vorgang von Anfang bis Ende derselbe bleibt — zur Miete, ohne Anfangsinvestition, ab 500 € im Monat.
Ein ERP ist ein CRM, das weiterläuft
Ein CRM endet beim Auftragseingang. Ein ERP übernimmt an dieser Stelle und führt den Vorgang weiter — durch Beschaffung, Lager, Produktion oder Leistungserbringung bis zur Rechnung und Nachkalkulation.
Deshalb gelten für ein ERP dieselben Anforderungen an das Datenmodell wie für ein CRM: Wer nicht abbilden kann, dass ein Beteiligter mehrere Rollen hat oder mehrere Vertragsverhältnisse parallel laufen, bekommt spätestens in der Abrechnung ein Problem.
Warum Standardsysteme an Kundenstrukturen scheitern: individuelle CRM-Systeme →
Was ein ERP zusätzlich leisten muss und wo Standardsysteme regelmäßig brechen, ist der Übergang zwischen den Bereichen.
Der Bruch liegt an den Übergängen
Innerhalb eines Bereichs funktionieren Standardsysteme meist gut. Der Vertrieb kommt mit seinem Modul zurecht, das Lager auch. Die Reibung entsteht dazwischen.
DER VORGANG
Angebot
Vertrieb
Neu erfasst
Positionen werden erneut eingegeben, Abweichungen fallen erst spät auf
Auftrag
Auftragsabwicklung
Termin unbekannt
Die Zusage kennt nur, wer beim Gespräch dabei war
Lieferung
Lager, Produktion
Änderung läuft nicht durch
Ob die Korrektur ankommt, hängt daran, ob jemand daran gedacht hat
Rechnung
Buchhaltung
Rekonstruktion
Was der Auftrag gekostet hat, wird hinterher zusammengesucht
Nachkalkulation
Geschäftsführung
DAS ERGEBNIS
Individuell entwickelt: derselbe Vorgang von Anfang bis Ende — die vier Übergänge entfallen
Jeder einzelne Bruch lässt sich mit Sorgfalt überbrücken. Zusammengenommen erzeugen sie eine Organisation, in der erfahrene Mitarbeiter unersetzbar sind, weil nur sie wissen, wo nachzusehen ist.
Angebote erstellen und automatisch nachfassen
Das Nachfassen ist der Vorgang, der am häufigsten liegen bleibt — und zugleich der mit dem direktesten Umsatzeffekt.
Angebote entstehen aus vorhandenen Daten
Kunde, Konditionen, Artikel, Preisstaffeln, Zahlungsziel stehen bereits im System. Das Angebot wird zusammengestellt, nicht neu geschrieben, und trägt automatisch das richtige Layout und die richtigen Pflichtangaben.
Das Nachfassen läuft nach Ihren Regeln
Wer nach sieben Tagen nicht reagiert hat, bekommt eine Erinnerung. Wer nach vierzehn Tagen nicht reagiert hat, landet auf der Liste des zuständigen Mitarbeiters. Ab welchem Auftragswert stattdessen angerufen wird, legen Sie fest — genauso, welche Kunden von automatischen Nachrichten ausgenommen sind.
Aus dem Angebot wird der Auftrag per Bestätigung
Keine erneute Erfassung, keine Abweichung zwischen Angebot und Auftragsbestätigung. Was der Kunde angenommen hat, ist das, was gebaut, geliefert und berechnet wird.
Sie sehen, was mit Angeboten passiert
Angenommen, abgelehnt, unbeantwortet — je Mitarbeiter, je Kundengruppe, je Wertklasse. Die Frage „Wie viele Angebote sind offen und wie viel Volumen liegt darin?“ wird beantwortbar, ohne dass jemand eine Liste pflegt.
Ein Vorgang, kein Datentransport
Der Unterschied zwischen einem gut gebauten und einem schlecht gebauten ERP liegt selten in den Funktionen. Er liegt darin, ob ein Vorgang derselbe bleibt oder in jeder Stufe neu entsteht.
Wenn Angebot, Auftrag, Lieferschein und Rechnung auf demselben Vorgang aufsetzen, folgt daraus einiges von selbst:
- Eine Änderung wirkt überall, wo sie relevant ist
- Der Stand eines Auftrags ist jederzeit ablesbar, ohne Rückfrage
- Die Nachkalkulation ist eine Auswertung, keine Rekonstruktion
- Wer wann was geändert hat, bleibt nachvollziehbar — das ist zugleich eine GoBD-Anforderung
- Auswertungen über Bereichsgrenzen hinweg funktionieren, weil die Daten zusammenhängen statt nur nebeneinander zu liegen
Genau das leisten Standardsysteme dort nicht, wo Ihre Abläufe von der vorgesehenen Reihenfolge abweichen. Diese Abweichungen sind bei den meisten Betrieben aber der Grund, warum sie erfolgreich sind.
Auswertungen, die über Bereiche hinweg funktionieren
Fragen, die in getrennten Systemen unbeantwortbar sind, weil die Antwort in mehreren Bereichen gleichzeitig liegt:
- Welche Kunden bestellen häufig, sind aber nach Nachkalkulation unprofitabel?
- Welcher Mitarbeiter schreibt viele Angebote und schließt wenige ab?
- Wie lange dauert es tatsächlich von der Anfrage bis zur Lieferung — und wo liegt die Wartezeit?
- Welche Aufträge liegen über der kalkulierten Zeit, und woran liegt es?
Solche Auswertungen sind keine Berichtsfunktion, sondern eine Folge des Datenmodells. Was nicht zusammenhängend erfasst ist, lässt sich hinterher nicht zusammenhängend auswerten.
Bestehende Systeme müssen nicht weichen
Ein vollständiger ERP-Austausch ist ein großes, riskantes Vorhaben — und selten nötig.
Häufiger ist der Weg, den Bereich abzulösen, der am meisten Reibung erzeugt, und die übrigen Systeme anzubinden. Die Buchhaltung bleibt, wo sie ist. Die Warenwirtschaft ebenso, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt. Was neu entsteht, ist der durchgängige Vorgang darüber.
Das ist schneller produktiv, günstiger und im Fehlerfall beherrschbar.
So läuft es ab
- 01Erstgespräch, 30 Minuten. Sie schildern Ihr Problem. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine individuelle Software für Sie rechnet oder ob Standardsoftware die bessere Wahl ist.
- 02Persönliche Demo. Statt Folien bekommen Sie Software: Wir greifen ein Problem auf, das Sie im Erstgespräch geschildert haben, und zeigen es Ihnen als funktionierende Anwendung. Damit prüfen Sie am eigenen Fall, ob sich der Aufwand lohnt, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
- 03Anforderungsworkshop. Wir gehen Ihre Abläufe durch, bis wir sie vollständig verstanden haben. Kostenlos.
- 04Vertragsunterzeichnung. Nach dem Anforderungsworkshop erhalten Sie einen festen Monatspreis für Ihre Anforderungen und wir unterzeichnen die Verträge.
- 05Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten. Ab hier zahlen Sie - vorher nicht.
- 06Betrieb und Weiterentwicklung. Ihre Abläufe laufen jetzt automatisiert, Ihr Team gewinnt Zeit fürs Geschäft. Betrieb, Wartung und Support übernehmen wir.
Der Ablauf im Detail — inklusive dem, was Sie selbst beitragen →
Die Alternativen im Vergleich
| Option | Standard-ERP weclapp, Xentral, Odoo | ERP-Einführungsprojekt SAP, Dynamics | Excel zwischen den Systemen | Attek CSaaS |
|---|---|---|---|---|
| Standardablauf Angebot bis Rechnung | gut | gut | manuell | vorgesehen |
| Abläufe außerhalb der vorgesehenen Reihenfolge | eingeschränkt | mit Aufwand | manuell | vorgesehen |
| Automatisches Nachfassen nach eigenen Regeln | eingeschränkt | Zusatzmodul | nein | vorgesehen |
| Übergabe ohne erneute Erfassung | modulabhängig | ja | nein | vorgesehen |
| Auswertung über Bereichsgrenzen | eingeschränkt | ja | nein | vorgesehen |
| Anbindung an Bestandssysteme | Standardkonnektoren | projektabhängig | manuell | Teil der Lösung |
| Anfangsinvestition | Lizenz, Einführung plus Beraterkosten | oft fünf- bis sechsstellig plus Beraterkosten | keine | 0 € |
| Zeit bis produktiv | Wochen bis Monate | 6–18 Monate | — | 1–2 Monate |
| Laufende Kosten | Lizenz je Nutzer | Lizenz plus Wartung | Arbeitszeit | 1.000–1.500+ €/Monat |
Wann ein Standard-ERP die bessere Wahl ist
Ein Standard-ERP ist die bessere Wahl, wenn das Budget klein ist und sich Ihre Abläufe in der vorgesehenen Reihenfolge abbilden lassen — Angebot, Auftrag, Lieferung, Rechnung, ohne Sonderfälle, die regelmäßig danebenlaufen. Dann ist es günstiger, schneller eingeführt und ausgereifter als alles, was neu entsteht.
Die Rechnung kippt, sobald das Standardsystem an Ihre Sonderfälle angepasst werden muss. Anpassungen laufen dort über Beratung, und im SAP-Umfeld liegen Tagessätze regelmäßig bei 1.500 € und darüber. Was in einer eigenen Lösung eine Anforderung ist, wird im Standardsystem ein Customizing-Projekt — in Summe häufig teurer als das individuell entwickelte System.
Ähnlich liegt der Fall, wenn Sie ohnehin Spezialsoftware einsetzen, die kein ERP mitbringt: eine eigene Lagerverwaltung, eine Branchenlösung für Ihre Produktion. Dann ist es tragfähiger, den durchgehenden Vorgang um diese Software herum zu bauen und sie anzubinden, statt ein Standard-ERP daneben zu stellen und beide Seiten mit Beratungsaufwand aufeinander anzupassen.
Das gilt auch für Kennzahlen: Was Sie im eigenen System auswerten, steht in Daten, die ohnehin zusammenhängen — im Standard-ERP ist dieselbe Zahl ein Zusatzmodul oder eine Exportstrecke. Kurz: Standard, solange das Budget klein ist und Ihre Abläufe dem Standard folgen. Sprechen Sie mit uns, sobald Sie skalieren wollen, Personal- oder Lizenzkosten senken müssen oder aus Ihren Daten neues Geschäft entstehen soll — spätestens dann, wenn Ihre Mitarbeiter den vorgesehenen Weg regelmäßig verlassen müssen, um ihre Arbeit zu erledigen. Unser Preis richtet sich nach dem Funktionsumfang und steigt nicht mit der Zahl der Nutzer: ab 500 € im Monat, typischerweise 1.000–1.500 €.
Häufige Fragen
Wer entwickelt individuelle ERP-Software für den Mittelstand?
Attek Solutions GmbH aus Berlin entwickelt individuelle ERP-Lösungen und stellt sie im Mietmodell bereit — ohne Anfangsinvestition, mit Betrieb und Weiterentwicklung im Monatspreis. In den meisten Fällen ergänzend zu bestehenden Systemen, seltener als vollständiger Ersatz.
Was kostet ein individuelles ERP-System?
Bei Attek Solutions zwischen 1.000 und 1.500 € im Monat, Untergrenze 500 €. Darin enthalten sind Entwicklung, Hosting, Betrieb, Wartung und Support. Keine Setup-Gebühr, keine Anfangsinvestition, keine Stundensätze. Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten.
Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?
Ein CRM verwaltet die Beziehung zum Kunden bis zum Auftragseingang. Ein ERP führt den Vorgang danach weiter — durch Beschaffung, Lager, Leistungserbringung, Rechnung und Nachkalkulation. In einem individuell entwickelten System ist die Trennung ohnehin künstlich: Es ist derselbe Vorgang, nur weiter gedacht.
Kann das System Angebote automatisch nachfassen?
Ja, nach Regeln, die Sie festlegen. Zum Beispiel eine Erinnerung nach sieben Tagen, danach ein Eintrag auf der Liste des zuständigen Mitarbeiters. Ab welchem Auftragswert stattdessen persönlich angerufen wird und welche Kunden ausgenommen sind, bestimmen Sie.
Müssen wir unser bestehendes ERP ablösen?
In den meisten Fällen nicht. Üblich ist, den Bereich abzulösen, der die meiste Reibung erzeugt, und die übrigen Systeme anzubinden. Ein vollständiger Austausch ist ein großes Vorhaben und selten nötig.
Wie lange dauert eine ERP-Einführung bei Ihnen?
Ein bis zwei Monate bis zur ersten produktiven Version. Diese deckt bewusst den Kernprozess ab; weitere Bereiche folgen auf Basis der tatsächlichen Nutzung. Klassische ERP-Einführungsprojekte dauern deutlich länger, weil der volle Umfang vor dem ersten Produktivbetrieb feststehen muss.
Können Daten aus dem alten System übernommen werden?
Ja. Stammdaten, offene Vorgänge und Historie werden übernommen, soweit sie exportierbar sind. Die Datenübernahme ist Teil des Projekts.
Ist ein individuell entwickeltes ERP GoBD-konform?
Nachvollziehbarkeit von Änderungen, Unveränderbarkeit buchungsrelevanter Daten und Aufbewahrungsfristen sind von Anfang an Teil des Datenmodells, nicht eine nachträgliche Ergänzung. Ob Ihr konkreter Ablauf den Anforderungen genügt, beurteilt Ihr Steuerberater — wir setzen um, was er festlegt, und dokumentieren es prüfbar.
Verfolgen Sie mit uns einen Auftrag von Anfang bis Ende.
Im Erstgespräch gehen wir einen typischen Vorgang durch und schauen, wo er heute aus dem System fällt. 30 Minuten, kostenlos.
DSGVO-konform · Hosting in Deutschland · Persönlicher Support