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Wenn die Software-Landschaft nicht mehr zum Unternehmen passt
Über die Jahre kommt für jede Aufgabe ein Werkzeug dazu. Jedes einzelne war eine richtige Entscheidung. Zusammen entsteht eine Landschaft ohne gemeinsame Datenhaltung, in der Mitarbeiter zwischen Systemen wechseln, Daten mehrfach eingeben und niemand mehr weiß, welcher Stand gilt. Attek Solutions entwickelt die Software, die zusammenführt, was gewachsen ist — zur Miete, ohne Anfangsinvestition, ab 500 € im Monat.
Kein einzelnes System ist schuld
Die Buchhaltung läuft in einem System, die Projekte in einem zweiten, die Zeiterfassung in einem dritten. Dazu ein Tool für Angebote, eines für die Dokumentenablage, eines für die interne Abstimmung — und für alles, was dazwischenfällt, eine Excel-Datei.
Jedes dieser Werkzeuge tut, wofür es gekauft wurde. Das Problem entsteht nicht in den Systemen, sondern zwischen ihnen.
Was daraus im Alltag wird:
Standardsoftware bietet zu viel und zu wenig auf einmal
Standardsoftware wird für einen breiten Markt gebaut und enthält deshalb alles, was irgendein Kunde braucht. In Ihrem Betrieb sind das zu viele Felder und Schaltflächen für die eine Aufgabe — und zugleich fehlt die eine Funktion, auf die es bei Ihnen ankommt. Beides lässt sich in der Regel nicht wegkonfigurieren.
Zu viel: Was niemand braucht, lässt sich nicht entfernen
- Eine Maske zeigt vierzig Felder, gebraucht werden acht. Ausblenden lässt sich der Rest nicht, weil er im Standard vorgesehen ist.
- Schaltflächen wie Stornieren, Neu berechnen oder Freigeben stehen in der Oberfläche, obwohl sie in dieser Rolle nichts zu suchen haben.
- Rechte lassen sich meist nur je Modul vergeben, nicht je Feld und je Schaltfläche. Wer etwas nicht sehen soll, sieht es trotzdem.
Zu wenig: Was Sie brauchen, ist nicht vorgesehen
- Der Schritt, der Ihr Geschäft von anderen unterscheidet, kommt im Standard nicht vor.
- Er wird daneben erledigt: in einer Excel-Datei, per E-Mail oder mündlich — und fällt damit aus der Software heraus.
- Nachrüsten geht nur so weit, wie der Hersteller es vorgesehen hat. Alles andere bleibt Handarbeit.
Beides trifft dieselben Menschen. Wer vierzig Felder sieht, füllt irgendwann das falsche aus; wer eine Schaltfläche sieht, drückt sie irgendwann. Eingearbeitet wird deshalb nicht in die Aufgabe, sondern in die Ausnahmen — welches Feld leer bleiben darf, welche Schaltfläche man nicht drückt, welcher Schritt außerhalb der Software passiert.
Konfiguration verschiebt diese Grenze, sie hebt sie nicht auf.
Mitarbeiter arbeiten gegen die Software statt mit ihr
Der Aufwand, den eine gewachsene Landschaft erzeugt, wird selten gemessen. Sichtbar wird er an anderen Stellen.
Neue Mitarbeiter brauchen Monate statt Wochen
Nicht, weil die Arbeit schwierig wäre, sondern weil die Werkzeuge es sind. Eingearbeitet wird nicht in den Beruf, sondern in acht Programme und ihre ungeschriebenen Regeln.
Der richtige Weg steht nirgends
Welches System zuerst, welches Feld ausgefüllt werden muss, damit es später nicht fehlt, was passiert, wenn ein Sonderfall auftritt — all das steckt in Köpfen. Wer neu ist, macht es falsch, bis jemand es bemerkt.
Fehler fallen spät auf
Ein vergessenes Feld, ein falsch gesetzter Status, eine nicht weitergegebene Änderung zeigt sich erst, wenn die Rechnung nicht stimmt oder der Kunde anruft.
Erfahrene Mitarbeiter werden unersetzbar
Nicht wegen ihres Fachwissens, sondern weil sie wissen, wo nachzusehen ist und was zu tun ist, wenn es klemmt. Fällt so jemand aus, merkt man, wie viel Ablaufwissen nirgends dokumentiert war.
Das ist kein Personalproblem. Wenn Menschen regelmäßig auf das Falsche klicken, ist meist der Nutzerablauf das Problem und der steckt in der Software selbst.
Was beim Wachstum passiert
Eine gewachsene Landschaft funktioniert oft jahrelang. Sie kippt selten langsam, sondern an einer Schwelle.
Was zu fünft über Zuruf lief, funktioniert zu fünfzehnt nicht mehr. Absprachen, die im selben Raum selbstverständlich waren, gehen verloren.
Dieselbe Anwendung existiert plötzlich zweimal, mit getrennten Datenbeständen. Eine gemeinsame Auswertung gibt es nicht.
Was bei zwanzig Aufträgen im Monat mit Handarbeit ging, wird bei zweihundert unmöglich. Die Grenze ist keine technische — es ist die Arbeitszeit einer Person.
Ein Kunde verlangt ein Portal, eine Behörde einen Nachweis, ein Marktplatz eine Schnittstelle. Die vorhandenen Systeme sehen das nicht vor, und niemand kann sie erweitern.
Der Punkt, an dem Betriebe sich melden, ist meist nicht der schlimmste Zustand, sondern der Moment, in dem klar wird, dass das nächste Wachstum so nicht funktioniert.
Was wir stattdessen bauen
Nicht alles wird ersetzt. Das ist teuer, riskant und meist unnötig.
Wir bauen die Ebene, die heute fehlt — das System, in dem der Ablauf zusammenläuft, während die Fachsysteme bleiben, wo sie sind. Die Buchhaltung bleibt in der Buchhaltungssoftware. Die Warenwirtschaft bleibt Warenwirtschaft.
Was neu entsteht:
So läuft es ab
- 01Erstgespräch, 30 Minuten. Sie schildern Ihr Problem. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine individuelle Software für Sie rechnet oder ob Standardsoftware die bessere Wahl ist.
- 02Persönliche Demo. Statt Folien bekommen Sie Software: Wir greifen ein Problem auf, das Sie im Erstgespräch geschildert haben, und zeigen es Ihnen als funktionierende Anwendung. Damit prüfen Sie am eigenen Fall, ob sich der Aufwand lohnt, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
- 03Anforderungsworkshop. Wir gehen Ihre Abläufe durch, bis wir sie vollständig verstanden haben. Kostenlos.
- 04Vertragsunterzeichnung. Nach dem Anforderungsworkshop erhalten Sie einen festen Monatspreis für Ihre Anforderungen und wir unterzeichnen die Verträge.
- 05Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten. Ab hier zahlen Sie - vorher nicht.
- 06Betrieb und Weiterentwicklung. Ihre Abläufe laufen jetzt automatisiert, Ihr Team gewinnt Zeit fürs Geschäft. Betrieb, Wartung und Support übernehmen wir.
Der Ablauf im Detail — inklusive dem, was Sie selbst beitragen →
Wir empfehlen ausdrücklich, mit dem Ablauf zu beginnen, der die meiste Handarbeit erzeugt. Er finanziert die nächsten.
Die Alternativen im Vergleich
| Option | Weitere Tools ergänzen | Alles durch eine Suite ersetzen | Automatisierungsdienste Zapier, Make | Attek CSaaS |
|---|---|---|---|---|
| Aufwand | gering | sehr hoch | mittel | mittel |
| Zeit bis produktiv | sofort | 6–18 Monate | Wochen | 1–2 Monate |
| Gemeinsame Datenhaltung | nein | ja | nein | ja |
| Abläufe über Systemgrenzen | nein | ja | eingeschränkt | ja |
| Sonderfälle abbildbar | nein | eingeschränkt | eingeschränkt | ja |
| Führung durch den Ablauf | nein | teilweise | nein | ja |
| Wer pflegt es | jeder Anbieter selbst | Anbieter | Ihre Mitarbeiter | Attek |
| Risiko | Daten Chaos und Toolzoo | Hoher Zeitaufwand, Funktionsumfang nicht passend | Verkettungen brechen unbemerkt | begrenzt, ein Ablauf zuerst |
| Anfangsinvestition | Lizenzen | oft vierstellig | gering | 0 € |
Zapier und Make lösen Einzelverbindungen gut. Ihre Grenze zeigt sich bei Fehlern — bricht eine Verkettung ab, merkt es oft niemand, und es gibt keinen Ort, an dem der Vorgang als Ganzes sichtbar wäre. Für einfache Übergaben sind sie günstiger; für Abläufe, an denen Ihr Geschäft hängt, sind sie zu fragil.
Wann Sie nichts ändern sollten
Wenn Ihre Systeme das Wesentliche abdecken, Handarbeit die Ausnahme ist und niemand regelmäßig zwischen Programmen vermittelt, lassen Sie es, wie es ist. Bei kleinem Budget und Abläufen, die dem Standard folgen, ist eine gewachsene Landschaft kein Fehler, solange sie trägt.
Sprechen Sie mit uns, sobald einer von drei Punkten zutrifft: Sie wollen skalieren und die Landschaft macht das nächste Wachstum absehbar nicht mit. Sie wollen Kosten senken — Arbeitszeit, die zwischen Programmen vermittelt, oder Abos, die je Nutzer mit jeder Einstellung teurer werden. Oder Sie wollen die nächste Stufe der Automatisierung erreichen und daraus Geschäft machen, das heute niemand bedient. Ein eigenes System kostet ab 500 € im Monat und wächst im Preis nicht mit der Zahl der Nutzer.
Häufige Fragen
Unsere Software bildet unsere Abläufe nicht ab. Was sind meine Optionen?
Sie haben vier Optionen: ein weiteres Tool ergänzen, was den Zustand meist verschärft; alles durch eine Suite ersetzen, was teuer und riskant ist; Systeme über Automatisierungsdienste verbinden, was bei einfachen Übergaben funktioniert und bei Fehlern fragil ist; oder die fehlende Ebene entwickeln lassen, die den Ablauf zusammenführt, während die Fachsysteme bleiben. Der letzte Weg ist meist der schnellste und im Fehlerfall der beherrschbarste.
Wir arbeiten mit vielen Tools parallel. Wann lohnt sich eine eigene Software?
Wenn regelmäßig Menschen zwischen Systemen vermitteln, wenn dieselben Daten mehrfach eingegeben werden, wenn die Einarbeitung neuer Mitarbeiter überwiegend aus Werkzeugschulung besteht — oder wenn absehbar ist, dass die Landschaft das nächste Wachstum nicht mitmacht. Wirtschaftlich sind es drei Auslöser: Skalierung, Kostensenkung bei Personal und Lizenzen je Nutzer, und neue Umsatzquellen. Bei kleinem Budget und Abläufen ohne Sonderfälle bleibt die vorhandene Standardsoftware die günstigere Wahl.
Müssen wir alle bestehenden Systeme ersetzen?
Nein, und das ist selten sinnvoll. Buchhaltung, Warenwirtschaft und andere Fachsysteme bleiben in aller Regel im Einsatz und werden angebunden. Neu entsteht die Ebene darüber, in der der Ablauf zusammenläuft.
Lässt sich das nicht einfach in unserer Standardsoftware konfigurieren?
Zum Teil. Ansichten und Pflichtfelder lassen sich in vielen Systemen anpassen, einzelne Schaltflächen und Rechte je Arbeitsschritt dagegen selten. Und was der Hersteller nicht vorgesehen hat, lässt sich weder ergänzen noch entfernen. Eigene Software kennt diese Grenze nicht: Jeder Bildschirm zeigt genau die Felder und Aktionen, die dieser Schritt und diese Rolle brauchen.
Wie hoch ist der Aufwand für uns?
Der Workshop kostet Ihre Zeit — je nach Umfang ein bis zwei Tage, verteilt. Danach entstehen Rückfragen und Abnahmen. Die Entwicklung selbst läuft ohne Ihr Zutun; Sie zahlen erst, wenn die erste Version produktiv ist.
Was ist mit unseren Mitarbeitern, die sich an das Alte gewöhnt haben?
Erfahrungsgemäß ist der Widerstand geringer als erwartet, wenn das neue System weniger Klicks braucht als das alte. Kritisch ist der Umgang mit Sonderfällen: Wenn erfahrene Mitarbeiter merken, dass ihre Ausnahmen vorgesehen sind statt wegrationalisiert, tragen sie den Wechsel mit. Deshalb gehören diese Fälle in den Workshop.
Kann eine Software die Einarbeitung wirklich verkürzen?
Zum Teil. Wenn ein Vorgang in einer Oberfläche abläuft, Pflichtangaben dort erfragt werden, wo sie gebraucht werden, und Sonderfälle vorgesehen sind, entfällt ein großer Teil dessen, was heute mündlich weitergegeben wird. Fachliche Einarbeitung ersetzt das nicht.
Was kostet das?
Zwischen 1.000 und 1.500 € im Monat, Untergrenze 500 €. Keine Setup-Gebühr, keine Anfangsinvestition, keine Stundensätze. Erste produktive Version nach ein bis zwei Monaten.
Warum nicht einfach Zapier oder Make?
Für einzelne Übergaben zwischen zwei Systemen sind diese Dienste günstiger und schneller eingerichtet. Ihre Grenze liegt bei Fehlern und Sonderfällen: Bricht eine Verkettung ab, bemerkt es häufig niemand, und es gibt keine Stelle, an der der Vorgang als Ganzes sichtbar ist. Für Abläufe, an denen Ihr Geschäft hängt, ist das zu wenig.
Nennen Sie uns den Ablauf, der am meisten Handarbeit kostet.
Im Erstgespräch verfolgen wir ihn durch Ihre Systeme und schätzen ein, wie viel davon sich ablösen lässt. 30 Minuten, kostenlos.
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